Windows 10 Oktober 2018 Update (1809)

Alle Jahre wieder bekommt auch heuer Windows 10 ein Herbstupdate. Im Zuge des Modern Lifecycle, welches zwei Mal im Jahr Funktionsupdates ausliefert, wird das Update mit der Versionsnummer 1809 an die Nutzer verteilt.
Bei der Erstellung dieses Artikels, waren noch keine Fehler mit dem Update bekannt. Jedoch sind in weiterer Folge Probleme bekannt geworden und das Update wurde kurzzeitig sogar wieder zurückgezogen. Wir werden diesen Artikel mit Neuigkeiten aktualisieren, sobald es Updates zu berichten gibt.

 

 

 


UPDATE 22.10.2018: Einige Nutzer berichten von einem Problem beim Entpacken von ZIP Archiven. Hierbei werden in manchen Fällen vorhandene gleiche Dateien automatisch überschrieben oder im Gegenteil beim entpacken gänzlich ignoriert. Es wird empfohlen hierbei besonders vorsichtig zu sein, bis Microsoft auch diesen Fehler behoben hat. 

UPDATE 15.10.2018: Das Update bekam einen Patch und verursacht nun keinen Datenverlust mehr. Wenn Sie bereits auf 1809 umgestiegen sind, können Sie es hier beziehen. Das Herbstupdate wird noch immer nicht über den Windows Update Assistenten verteilt.
Leider kommt es auch mit dem Patch zu neuen Problemen. User von Dell oder HP PCs klagen über Bluescreens und einen fehlerhaften Intel Audio Treiber. Hier können Sie sich aber bereits mit
 diesem Patch Abhilfe schaffen.

UPDATE 08.10.2018: Das Rollout des Oktober Update 1809 wurde laut Microsoft pausiert, da bei einigen Usern nach der Installation Dateien aus dem Ordner „Eigene Dateien“ unwiderruflich gelöscht worden sind. Wer trotzdem bereits auf dem neuesten Stand sein möchte, kann das Update derzeit ausschließlich über die neue ISO Datei ausführen, denn auch das bereits auf 1809 aktualisierte Media Creation Tool, wurde von der Microsoft Seite entfernt. Die Updatedatei kann über diverse Anbieter im Netz bezogen werden, besser wäre es aber auf die offizielle Freigabe von Microsoft abzuwarten.
Es wird hier dringend empfohlen vor der Aktualisierung ein komplettes Backup der eigenen Dateien durchzuführen.


Bei mir ließ es sich noch nicht über den Windows Update Assistenten herunterladen, aber mit der, bereits zur Verfügung gestellten Image-Datei, kann man das Update dennoch manuell über das Windows Media Creation Tool 1809 ausführen.
Sobald Windows das Update freigibt, kann es ganz normal über die Windows Update Einstellungen ausgelöst werden. Es ist aber dringend anzuraten vorher ein Backup wichtiger Dateien durchzuführen.

Das Oktober Update wartet mit einer Fülle an Neuerungen auf, hier nur einige neue Funktionen im Überblick.

Darstellung

Windows 10 – 1809 zeigt seine dunkle Seite. Über Einstellungen -> Personalisieren -> Farben, lässt sich ein neuer „Dunkel“ Modus aktivieren. Hier zieht, Windows 10 mit Office 2019 gleich und ermöglicht es dem Nutzer Augen- und Akkuschonender zu arbeiten.

Was jedoch in den, halb transparenten, Windows Einstellungen noch sehr Chick aussieht, ist im Explorer doch sehr gewöhnungsbedürftig.

 

Auch das Suchmenü hat ein Designupdate erhalten. Es ist nun breiter und bietet die Möglichkeit passende Funktionen, in der Anwendung, direkt zu öffnen.

Windows Sicherheit

Das Windows Defender Security Center wurde in Windows Sicherheit umgetauft und benutzerfreundlicher gestaltet.
Es ist nun einfacher Apps, die durch den überwachten Ordnerzugriff blockiert wurden, freizugeben. Ebenso unterstützt Windows 10  nach dem Update auch Benachrichtigungen für WSL Prozesse.

Eine weitere Neuerung sind die erweiterten Einstellungen für den Windows Defender Application Guard. Dieser kann unter Windows Features installiert werden und gibt Einblick in die Sicherheitsmaßnahmen von Edge Application Guard. Für stand alone user sind die Optionen frei wählbar, bei über Gruppenrichtlinien verwalteten Benutzern, sieht man hier die definierten Richtlinien.

Ausschneiden und Skizzieren

Ein komplett neues Screenshot Tool ist auch mit dabei. Mit „Ausschneiden und Skizzieren“, hat Microsoft dem verstaubten Snipping Tool den Kampf angesagt. Es wartet mit Stiften, Highlightern und Messwerkzeugen auf, wie auch einer Fingereingabe Funktion auf. Mit der Tastenkombination „Windowstaste + UMSCHALT + S“ kann das Programm direkt gestartet werden.

Nachteil gegenüber Snipping Tool: Es gibt keine Zeitverzögerte Aufnahmefunktion.

Erweiterte Zwischenablage

Besonders nützlich ist die erweiterte Clipboard Funktion. Beim normalen Kopieren mittels Kontextmenü oder „Steuerung + C“, kann nun mithilfe von „Windowstaste + V“ eine Übersicht an allen zuletzt kopierten Elementen angezeigt und einzelne zum Einfügen ausgewählt werden.

 

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